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von Maares, Hans (1837-1887)

Maler, geboren in Elberfeld den 24.12.1837, gestorben in Rom den 5.6.1887.

1864 ging Hans von Maares mit Lenbach als Kopist für den Grafen Schack nach Italien. In Rom wurde seit 1866 K.Fiedler der großzügige Förderer seiner Kunst, mit dem er 1869 nach Spnien, Frankreich und Holland reiste. In der Freundschaft mit ihm und A.v.Hildebrand fand Maares ein Weg zur idealistischen Malerei, in der er seine Vision von einem in vollkommener Einheit mit der Natur lebenden Menschentum verwirklichte. Der Antike innerlich nahe, gelangte er, ohne dem Klassizismus zu verfallen, in reliefhaften, klaren Kompositionen zu einem vereinfachenden, durchaus malerischen Monumentalstil. Nach Aufenthalt in Berlin und Dresden (1872/1873) kehrte Maares nach Italien zurück, wo ihm der Auftrag für die Fresken der Zoologischen Station in Neapel (1874/75) die Möglichkeit zur Verwirklichung seiner bildnerischen Ideen gab. Nach einem Jahr des Zusammenlebens mit A.v.Hildebrand in Florenz, wo Maares auch A.Böcklin nähertrat, ließ er sich 1875 in Rom nieder und schuf unermüdlich feilend und übermalend die von heroisch-schwermütigem Lebensgefühl erfüllten Bilder seiner reifen Zeit.

Das Denkmal entspricht den klassischen Formen attischer Grabstelen. Das Relief, auf dem die Muse den Künstler krönt, der ihr von einem Knaben zugeführt wird, zeugt von glänzeder Beherrschung des Reliefstils.